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27.02.2018

Wenn Streben nach Profit die Datenschutz bedroht

Für diese Woche hat Apple eine Änderung bei der Speicherung von Daten ihrer iCloud-Kunden in China mit möglicherweise weitreichenden Folgen angekündigt. Es könnte in Zukunft nämlich möglich werden, dass die chinesischen Behörden ohne Einschränkungen das Verhalten von Apple-Nutzer in China beobachten können.

Apple hat sich das Image erarbeitet, Datenschutz und die Datensicherheit sehr ernst zu nehmen. Die Firma sieht grundsätzlich Kommunikation über gut verschlüsselte Kommunikationskanäle vor. Die rechtliche Anfechtung der Anordnung eines Gerichts in den USA, dem FBI die Umgehung der Sicherheitseinstellungen von Apple Telefonen zu ermöglichen, sorgte für schlagzeilen. Der Chef von Apple, Tim Cook, schickte allen Kunden sogar einen Brief, wo er die Bedeutung von Datenschutz erläuterte.

In China scheint sich Apple jedoch anders verhalten zu wollen. Auf seiner Web-Seite erklärt Apple weiterhin: "Wir bei Apple betrachten Datenschutz als ein fundamentales Menschenrecht." Mit ihrem Verhalten in China erweckt die Firma aber Zweifel daran, ob es den Worten auch die richtigen Taten folgen lässt.

Für weitere Informationen siehe: https://www.amnesty.org/en/latest/news/2018/02/5-things-you-need-to-know-about-apple-in-china/