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05.06.2017

China's selektiver Umgang mit der Geschichte

China's Behörden pflegen einen selektiven Umgang mit der Geschichte, so die Feststellung von William Nee, eines der Ermittler von AI im Internationalen Sekretariat in Hongkong. Er verweist dabei auf deren Kommentare zur japanisch-koreanischen Vereinbarung bezüglich der Frauen, die vor und während des Zweiten Weltkriegs als Sexsklaven den Soldaten der japanischen Armee dienen mussten. Damit sich eine solche Tragödie nicht wiederhole, sei es notwendig, sich ein "vollständiges und objektives Bild von diesem Teil der Geschichte" zu machen. Anders reagieren die chinesischen Behörden jedoch im Umgang mit dem Teil der Geschichte, wo sie selbst Verantwortung tragen.

In diesen Tagen jährt sich zum 28. mal die blutige Niederschlagung der Protestbewegung von 1989. Bis heute leiden die Familien, die damals ihre Kinder verloren, unter Überwachung und Verfolgung, weil die Behörden konsequent ihr Streben nach Gerechtigkeit unterdrücken. Jeder, der es wagt, im Internet an die damaligen Ereignisse zu erinnern und der Opfer zu gedenken, riskiert selber Opfer weiterer schwerer Menschenrechtsverletzungen zu werden.

Den vollständigen Artikel gibt es hier: https://www.amnesty.org/en/latest/news/2017/06/tiananmen-anniversary-lays-bare-chinas-contradictory-history/